An diesem Samstag trafen sich die Rettungsorganisationen DRK und die Freiwillige Feuerwehr Krautheim
im Gerätehaus Krautheim zu einer großen Gemeinschafts-Übung.
 
Nachdem die Absprache der Spielregeln im Vorfeld gemeinsam mit dem DRK im Magazin stattgefunden hat,
konnten die Fahrzeuge besetzt und im Bereitstellungsraum einsatzbereitgemeldet werden.
Im Anschluss, als die entsprechenden Fahrzeuge dann realistisch mit dem Einsatzstichwort abgerufen wurden,
begab sich der Rüstzug mit Sondersignal auf Anfahrt zum Übungsort. Als die ersten Kräfte dann am Torbogen
in der König-Albrecht-Straße 25 eintrafen, fanden sie ein erschreckend realistisches Szenario.
Nach der Erkundung des technischen Einsatzleiters ergab sich folgende Lage: Ein Verkehrsunfall mit zwei kollidierten
PKW. Einer davon hatte Feuer gefangen. Mit insgesamt 3 eingeklemmten Insassen, davon 2 Personen schwerverletzt,
waren die Platzverhältnisse im Torbogen sehr beengt.
Der daraus resultierend Entschluss war: Brandbekämpfung und eine schnelle personengerechte Rettung der Unfallopfer.
Nach den ersten Minuten, stellte sich heraus, dass der alte Vorausrüstwagen ziemlich schnell an seine Grenzen
gestoßen ist und somit die Rettung in zwei Abschnitte eingeteilt werden musste.
Die Rettung der einzelnen Personen ging Hand in Hand mit dem DRK vonstatten. Hier wurde dann ersichtlich,
dass die Kommunikation und die Ordnung an der Einsatzstelle der beiden Institutionen noch etwas verbessert werden könnte.
Jedoch wurde das Übungsziel in einem guten zeitlichen Rahmen bewältigt und zwar so, dass alle Verletzen
ohne zusätzlich Schaden in die Rettungswagen übergeben werden konnten.
 
Die zweite Alarmierung hatte das Einsatzstichwort „Fahrzeugbrand am Schuttplatz Neunstetten“. Noch vor dem ankommen
(mit dem LF-KatS und dem TLF) sah man schon die Rauchschwaden. Ein Fahrzeug ist in Brand geraten – keine Personen im
Fahrzeug und niemand verletzt! Gelöscht wurde dann vom Angriffstrupp unter PA (Atemschutz) mit dem Hohlstrahlrohr.
Durch dem Schnellangriffsverteiler vom LF-KatS wurde der Angriffstrupp mit Wasser versorgt. Dank des Wassertanks des
LF-KatS und TLF standen mehrere tausend Liter Löschwasser zur Verfügung. Dies ist gerade an solchen Standorten wichtig,
bei denen es keine Hydranten oder offene Gewässer gibt.
Nach dem erfolgreichen Löschvorgang kontrollierte man das Fahrzeugwrack noch mit der Wärmebildkamera, ob sich in und
unter dem Fahrzeug noch Hitzenester befanden.
 
Um aus diesen Übungen gewonnen Erkenntnisse noch aufzuarbeiten und zu diskutieren, traf man sich gemeinsam wieder im Geräthaus.
Hier wurde für alle teilenehmenden Kräfte nochmals die jeweiligen Einsatzabschnitte und Szenarien erläutert, damit sie eine
komplette Sicht der Lage erhalten. Als die Aufarbeitung der Übung vorüber war, konnten sich alle involvierten Helfer bei einem
angemessen Abendessen wieder stärken.
 
Fazit dieser Übung: Es ist wichtig des Öfteren mit anderen Rettungsorganisation zu üben, damit man die Kommunikation verbessern
und es zu einem reibungslosen Ablauf im Einsatzgeschehen trainieren kann.
 
 
 
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Die Schüler der 4. Klasse der Grundschule Krautheim besuchten im Rahmen des MNK-Unterrichts die Krautheimer Stützpunktwehr.
Das Thema Feuer und Feuerwehr beschäftige die Kids schon im Frühjahr, und fand nun mit dem Besuch einen tollen Abschluss.

Klassenlehrerin Kristin Weber kam mit den motivierten Schülern pünktlich um 09.00Uhr im Gerätehaus an.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Mattias Holz erhielten die Schülerinnen und Schüler Infos zum Thema Notruf, persönliche Schutzausrüstung
und Organisation einer Feuerwehr.

Danach ging es in Gruppen geführt durch Florian Retzbach und Christian Schlör durch das Gerätehaus und den Fuhrpark.
An den Stationen „Brennen &. Löschen“, „Technische Hilfeleistung“ und Drehleiter kam in Kleingruppen die Praxis auch nicht zu kurz.
Pünktlich zum obligatorischen Gruppenfoto auf der Drehleiter verzog sich der Nebel.

Zum gemeinsamen Abschluss zeige das Team der Feuerwehr noch die Auswirkungen einer Fettexplosion.
Die Kids bedankten sich für den interessanten Vormittag in Reim-Form und mit leckeren Süßigkeiten beim Team der Feuerwehr.
Aufgrund der Tatsache, dass das geplante Zeitfenster leicht überschritten wurde, erfolgte die Rückfahrt zur Schule auf den letzten Metern mit Sonderrechten ;-)

 
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Aus Krautheim sind 10 Kameraden in diesem Jahr zur Katastrophenschutzübung „Heißer Süden“ ausrückt.
Bei dieser gemeinsamen Aktion der Regierungspräsidien Tübingen und Stuttgart wurde am Freitag, 13. Oktober
und am darauffolgenden Samstag eine langanhaltende Hitzewelle simuliert, bei der es zu örtlichen Stromausfällen, Trinkwasserknappheit,
Gesundheitsproblemen bei Menschen und Tieren sowie einer weitläufigen Waldbrandgefahr kam.

An der Übung, die im Naturpark Schönbuch bei Stuttgart stattfand, wahren mehr als 2300 Einsatzkräfte von der Feuerwehr,
Bundeswehr, Polizei und Technischem Hilfswerk und private Landwirte mit Ihren Pumptankwagen mit von der Partie.  

Die Aufgabe der Krautheimer Feuerwehr bestand darin, in Zusammenarbeit mit den Hohenlohern Feuerwehren,
FF Öhringen und FF Bretzfeld, und der FF Ulm eine Wasserversorgung über mehrere 1000 Meter aufzubauen und zu halten.
Diese Aufgabe wurde weit unter dem eingeplanten Zeitfenster bewältigt und entsprechend koordiniert.

Nach ca. 1 ½ Stunden wurde das Szenario „Waldbrand“ abgearbeitet und es konnte gemeinsam mit den
Aufräumarbeiten begonnen werden.In Zahlen ausgedrückt wurden zusammen mit der FF Öhringen ca. 3.500 m Schlauch
verlegt und danach wieder eingesammelt.

Abschließend muss man noch die gute Planung im Vorfeld der örtlichen Feuerwehren und die professionelle Verpflegung des DRK lobend erwähnen.

Eingesetzte Fahrzeuge FF Krautheim:
Kdow 1/10, LF Kat-S 1/45 und SW Kat-S 1/62

 

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Inzwischen ist es schon zur Tradition geworden, dass sich die Rettungskräfte verschiedener Hilfsorganisationen im
Hohenlohekreis einmal im Jahr zu einem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst treffen.
Dieses Jahr fand der Gottesdienst in der katholischen Stadtkirche in Krautheim statt. 
Zahlreiche Mitglieder der verschiedensten Hilfsorganisationen saßen dichtgedrängt auf den Kirchenbänken nebeneinander.
Angefangen beim Technischen Hilfswerk (THW), über die Bundeswehr, Polizei, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG),
Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Notfallseelsorge sowie Notfallnachsorgedienst bis hin zur Feuerwehr – in der Kirche waren die
verschiedensten Uniformen zu sehen. Der Gottesdienst begann feierlich mit dem Fahneneinmarsch, bevor Landespolizeidekan
Bernhard Metz die Gemeinde begrüßte. Zusammen mit Pfarrerin Sabine Focken sowie Dekan Ingo Kubach gestaltete
Bernhard Metz den ökumenischen Gottesdienst. Ein Gottesdienst für all diejenigen, die tagtäglich bereit stehen,
um anderen - großteils ehrenamtlich - zu helfen.
 
Nach dem besinnlichen Teil in der Kirche trafen sich die Mitglieder der „Blaulichtorganisationen“ noch zu einem gemeinsamen Stehempfang
und Ausklang in der Feuerwache Krautheim. Dabei konnten alle miteinander ins Gespräch kommen und sich untereinander austauschen
– und das ausnahmsweise einmal ohne den Druck eines Einsatzes im Hintergrund.
 
(Kreismedienteam Kreisfeuerwehrverband Hohenlohekreis - Fotos: M. Bauer, Text: K. Ehrmann)
 
 
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An diesem Übungsabend hatten wir Besuch von Andreas Chalupa, der uns Kameraden die Eigenheiten einer PV-Anlage bei Löscharbeiten erläuterte.
Hinzu kam dann noch die Vorgehensweise, wenn sich ein Stromspeicher im Brandobjekt befindet.
Durch die Erfahrung, welche die Firma Chalupa Solartechnik in vielen Jahren aufgebaut hat, sowie viele Einsatzstatistiken,
wurde die Feuerwehr zum Thema Solarstrom sensibilisiert.
So wurde in erster Linie klar, dass bei Löscharbeiten von PV-Anlagen so umgegangen werden muss, wie mit der allgemeinen Netzspannung auch.
Hierzu gibt es, in den Feuerwehr-Dienstvorschriften bereits benannte, Vorgehensweisen, Sicherheitsabstände und Unfallverhütungsvorschriften. 
Im Endeffekt wurde klar, dass es viele Vorurteile gibt, die man aber bei diesem Abend ausräumen konnte: Bei Gebäudebränden mit PV-Anlagen,
muss auf manche Dinge zusätzlich geachtet werden, es besteht aber in erster Linie keine deutlich erhöhte Gefahr bei Einsatzkräften.
 
Nochmals Danke an Andreas Chalupa für diesen lehrreichen Infoabend!
 
 
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