Einsatzzeit:   19:00 Uhr - 00:00 Uhr
Mannschaftsstärke:   20 + mehrere aus den Abteilungen
Einsatzort:   Jagstgebiet Krautheim und Umgebung, Fischervereine
Fahrzeuge im Einsatz:   VRW, TLF 16 / 25LF 20/16, LF KatSSW 2000, MTWELW 1
Sonstige Fahrzeuge/Organisationen:   mehrere TSA aus den umliegenden Wehren, Bagger
Beschreibung:   Auch nach Krautheim kommt das verunreinigte Wasser immer näher, das durch einen Brand in Kirchberg am 22.08.2015 in die Jagst geraten ist. Das Ammonium (Kunstdünger) geriet in das Löschwasser und konnte nicht komplett aufgefangen werden.
Daher hat man beschlossen, dass die Biotope in Krauhteim und Klepsau "verschlossen" werden.
Dafür wurden Bagger von umliegenden Bauunternehmen geordert, sowie Sandsäcke, um die Zugänge der Biotope zuzuschütten.
Um zu gewährleisten, dass nur Wasser aus den Gewässern austreten kann, aber kein verunreinigtes hinein,
füllten die Feuerwehr Krautheim und die umliegenden Wehren, die Gewässer auf.
Gleichzeitig reicherte das den Sauerstoffgehalt des Wassers an.
Nicht nur Krautheim, sondern auch Jagstaufwärts waren alle Feuerwehren im Einsatz.
Nun ist abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt.

stimme.de schreibt:
[...]Erste Vorsichtsmaßnahmen seien im Gespräch. So habe man mit den Kraftwerksbetreibern besprochen, das Wasser nicht über die Turbinen zu leiten, sondern über die Wehrkante fließen zu lassen. Damit werde der Jagst Sauerstoff beigefügt, der durch das Ammoniumnitrat entzogen wurde. Außerdem seien Feuerwehren in Bereitschaft, um Fremdwasser beizumischen. Den Fischereivereinen ist das nicht genug. Sie haben angefangen, lebende Fische einzusammeln und in Nebenflüssen auszusetzen. Dort sollen sie so lange bleiben, bis das giftige Jagstwasser vorbeigeflossen ist. [...]

 

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