Einsatzzeit:   17:00 Uhr - 23:00 Uhr
Mannschaftsstärke:   Alamierung des kompletten Stadtgebietes
Einsatzort:   Jagstgebiet Krautheim und Umgebung
Fahrzeuge im Einsatz:   VRWSW 2000, ELW 1
Sonstige Fahrzeuge/Organisationen:   mehrere TSA aus den umliegenden Wehren, Fischervereine
Beschreibung:  
Die Biotope wurden wieder mit Wasser aufgefüllt.
Desweiteren sind mehrere Bäche angestaut worden, die in die Jagst fliessen, um noch mehr "Lagerraum" für
Fische zu schaffen. Diese wurden mir Elektrokescher eingesammelt und in die Bäche und in große Behälter
gesetzt.
Nicht nur Krautheim, sondern auch Jagstaufwärts waren wieder alle Feuerwehren im Einsatz.

Am Abend wurden die Kameraden alamiert, um zu besprechen, was am Wochenende auf sie zukommen wird.
Hierzu sind Schichten erstellt worden, um die Feuerwehrangehörigen zu ihren Arbeitsgebierten zu unterteilen.
Dazu hat man wieder auf die Abteilungen zurückgegriffen. Auch die Logistik darf nicht vernachlässigt werden.
So ist es auch Wichtig, sich nicht nur direkt um die Jagst zu kümmern, sondern auch die Kraftstoffversorgung für die Einsatzfahrzeuge und Pumpen sicherzustellen. Dazu kommt noch die Versorgung mit Essen und Getränken.

stimme.de
schreibt:
[...]In der giftigen Blase sind zwei gefährliche Stoffe bislang nachweisbar: Ammoniumnitrat und Ammonium. Ammoniumnitrat wird vor allem als Dünger oder in Sprengstoff verwendet, sagt Adrian Klug, Mitarbeiter beim Studiengang Verfahrens-und Umwelttechnik der Hochschule Heilbronn. Nitrat werde im Körper in Nitrit umgewandelt. Dies wirke sich negativ auf die Sauerstoffaufnahme im Blut aus. Ammoniumnitrat könne sich zudem im Gewebe der Fische ablagern und über die Nahrung vom Menschen aufgenommen werden.
 
Ammonium sei nicht direkt giftig. Der Stoff werde im Wasser unter Sauerstoffverbrauch zu Nitrit und dann zu Nitrat umgewandelt. Das ist ein Grund, warum Fische verenden. Durch Beigabe von Natriumbikarbonat könnten Stoffe in der Jagst gebunden und der pH-Wert neutral gehalten werden. Vom auf die Felder ausgebrachten Jagstwasser geht nach Angaben von Rudolf Kohler, Chemiker aus Heilbronn, keine Gefahr aus. Das enthaltene Ammonium werde im Boden gebunden. Das ausgebrachte wirke wie ein Dünger.

Vor Ort setzt man auf kleine Erfolge. Viele Biotope sind bereits mit Sandsäcken gesichert, Lastwagen fahren Frischwasser heran, um die Wasserzufuhr zu gewährleisten. In Mulfingen-Heimhausen holen die Fischereivereine Künzelsau und Öhringen Fische aus der Jagst und bringen die Tiere im Kocher in Sicherheit. „Alle helfen zusammen, wir fischen die Abschnitte ab, so gut es geht“, erklärt Peter Butz, zweiter Vorsitzender des Fischereivereins Künzelsau. „Was hier geleistet wird ist einzigartig“, so Christian Schneider beeindruckt.[...]

 

Pic4Pic5Pic6Pic7