Einsatzzeit:   Ganztägig
Mannschaftsstärke:   Einsatzkräfte des kompletten Stadtgebietes (in Schichten eingeteilt)
Einsatzort:   Jagstgebiet Krautheim und Umgebung
Fahrzeuge im Einsatz:   VRWTLF 16 / 25LF 20/16LF KatSSW 2000, MTWELW 1
Sonstige Fahrzeuge/Organisationen:   mehrere TSA aus den umliegenden Wehren, Fischervereine,
THW mit mehreren Fahrzeugen, DRK, ELW Künzelsau, sonstige Helfer,
dazu mehrere TS8 aus dem Kreis Hohenlohe und Bad Mergentheim,
mehrere Landwirte mit Güllefässern, 
Beschreibung:  
Alle Maßnahmen vom Vortag wurden fortgesetzt.
Das THW unterstützte diese Maßnahmen und hat sich zusätzlich bereiterklärt, sich am heutigen Tag um die Verpflegung aller Einsatzkräfte zu kümmern. Das DRK unterstützte das THW dabei.

Da die Biotope weiterhin gefüllt werden müssen, hat man begonnen, die umliegenden Landwirte hinzuzuziehen.
Diese fahren mit ihren Güllefässern Frischwasser von Hydranten oder Seen zu den Biotopen.

Messergebnisse:
- Unterregenbach (Landkreis Schwäbisch Hall) 0,02 mg/l
- Mulfingen, Kläranlage 0,2 mg/l
- Dörzbach, Ortseingang 2,71 mg/l
- Klepsau 5,98 mg/l
- Krautheim, Firma Rüdinger 10,2 mg/l
- Marlach 11,8 mg/l
- Winzenhofen 12,3 mg/l
- Westernhausen 6,09 mg/l
- Bieringen 1,58 mg/l
- Schöntal, Klosterparkplatz 0,19 mg/l (Wert von 17 Uhr)
- Berlichingen 0,033 mg/l (Wert von 17 Uhr)

Die Werte wurden zwischen 12 Uhr und 16:30 Uhr gemessen (Ammonium-Werte in mg pro Liter)
Die Hauptfahne befindet sich momentan zwischen Krautheim und Bieringen.

Die Feuerwehr Krautheim möchte hier nochmals ihren Dank aussprechen. Es stehen hier viele freiwillige Helfer zur Verfügung. Auch Sachspenden von Einkaufsläden und Bäckereien im Umkreis sind mit Dank entgegengenommen worden.
 
stimme.de schreibt:
[...]Die Nachricht klingt wie eine kleine Sensation. Die gefährlichen Ammonium-Werte in der Jagst scheinen rapide zu sinken. „Wir erwarten den Ankunft der Fahne mit einer Verzögerung von 22 Stunden“, sagt Manfred Körner, Sprecher des Landratsamts in Heilbronn. Eigentlich war der kontaminierte Abschnitt am Sonntag gegen 15 Uhr erwartet worden. In die Jagst eingebrachter Sauerstoff von THW und Feuerwehren scheinen ihre Wirkung zu entfalten. Außerdem scheinen Algen in der Jagst das gefährliche Ammonium abzubauen. Im Landkreis Heilbronn seien alle Maßnahmen von THW und Feuerwehren zunächst unterbrochen, heißt es aus dem Landratsamt.

Das verunreinigtes Wasser droht die Jagst im Kreis Heilbronn zu erreichen. Großpumpen seien im Einsatz, um ein Sechstel des Flusswassers umzuwälzen, sagte ein Sprecher des Landratsamts am Sonntag. Zudem würde reiner Sauerstoff in die Jagst gepumpt, was dem Schadstoffabbau dienen soll. Im Nachbarkreis Hohenlohe hatten die Behörden zuletzt ein deutlich schwächeres Fischsterben verzeichnet als erwartet. Hingegen hatte giftiges Ammoniumnitrat im Kreis Schwäbisch Hall fast alle Lebewesen im Fluss getötet. Dort war der Stoff als Dünger-Bestandteil vor mehr als einer Woche beim Löschen eines Brandes in die Jagst gelangt. dpa[...]
     

 

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