Einsatzzeit:   Ganztägig
Mannschaftsstärke:   Einsatzkräfte des kompletten Stadtgebietes (in Schichten eingeteilt)
Einsatzort:   Jagstgebiet Krautheim und Umgebung
Fahrzeuge im Einsatz:   VRWTLF 16 / 25LF 20/16LF KatSSW 2000, MTWELW 1
Sonstige Fahrzeuge/Organisationen:   mehrere TSA aus den umliegenden Wehren, Fischervereine,
THW mit mehreren Fahrzeugen, DRK, ELW Künzelsau, sonstige Helfer,
dazu mehrere TS8 aus dem Kreis Hohenlohe und Bad Mergentheim,
mehrere Landwirte mit Güllefässern, 
Beschreibung:  
Alle Maßnahmen vom Vortag wurden fortgesetzt.
Das THW unterstützte diese Maßnahmen und hat sich zusätzlich bereiterklärt, sich am heutigen Tag um die Verpflegung aller Einsatzkräfte zu kümmern. Das DRK unterstützte das THW dabei.

Die umliegenden Landwirte fahren weiterhin mit ihren Güllefässern Frischwasser von Hydranten oder Seen zu den Biotopen.
 
stimme.de schreibt:
[...]Positive Nachricht für die Jagst: Laut einem ersten Gutachten ist der Fluss nicht ökologisch tot. Entgegen erster Befürchtungen hätten die allermeisten Kleinstlebewesen überlebt, teilte das Landratsamt Schwäbisch Hall am Mittwoch mit.

Auch nach Einschätzung der Fischereiforschungsstelle Langenargen habe der Neckar-Zufluss zwar einen schweren ökologischen Schaden erlitten, der sich langfristig auf die Zusammensetzung der Arten auswirken könne. Strukturell geschädigt sei die Jagst aber nicht. Der Fluss werde „in Zukunft auch sein vorher bekanntes ökologisches Potenzial aufweisen“.   
 
Der Naturschutzbund wertete dies als „ersten Lichtblick“. Landeschef Andre Baumann warnte aber davor, schnell zur Tagesordnung zurückzukehren: „Der Patient ist noch am Leben, hat aber viele Wunden davon getragen. Ihn jetzt schon zu entlassen, wäre fahrlässig. Er muss unter fachkundiger Beobachtung bleiben.“ Es werde noch Jahre dauern, bis die Jagst wieder eine „ökologische Perle“ sei.
 
Auch der Landesfischereiverband mahnte an, den offiziellen Schadensbericht des Regierungspräsidiums abzuwarten, der in drei Wochen stehen soll. Der mögliche langfristige Schaden könne jetzt noch gar nicht abzuschätzen sein, warnte Geschäftsstellenleiter Reinhart Sosat. Beim Umweltministerium hieß es, die Entwicklung der Giftwerte aus der Jagst sei zwar seit Tagen positiv, für eine Entwarnung sei es aber noch zu früh. Ebenso wie die Diskussion um mögliche finanzielle Hilfen.   
 
Selbst am Ort des Unglücks in Kirchberg werde der Fluss schnell wieder Leben zeigen, heißt es im Bericht des Landratsamts.[...]