Die alljährliche Abschlussübung der FW Krautheim fand 2018 in Oberndorf auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Fam. Stockert statt.
Simuliert wurde ein Holzstapelbrand, der auf das nebenliegende BHKW übergriff. 

Dieses BHKW steht wiederrum neben dem Fermenter eine Biogasanlage, welcher durch starken Funkenflug ebenso Feuer fing, während die Feuerwehr gerade im Anmarsch war. Durch die Bereitstellung einer größeren Mulde, konnte der Holzstapelbrand mit einem echten Feuer dargestellt werden, während die beiden anderen Brandereignisse mit Nebelmaschinen visualisiert wurden. Bei dem Vorhaben, das Feuer einzudämmen bevor die Feuerwehr eintraf, wurde eine Person der Fa. Stockert verletzt und lag nicht ansprechbar neben dem Holzstapelbrand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurden die Führungskräfte der Feuerwehr durch Steffen Stockert als Inhaber des Anwesens eingewiesen, wobei klar wurde, dass noch zwei weitere Personen vermisst wurden. Während die verletzte Person von einigen Kameraden versorgt wurde, lief die Personensuche vom Stützpunkt unter Atemschutz auf Hochtour. Als Einsatzstellenfahrzeuge waren das LF16/12 und das LF-KatS vor Ort.
Die Abteilung Oberndorf übernahm die Brandbekämpfung des Holzstapelbrandes mit ihrem TSA. Eine besondere Herausforderung war die Bereitstellung von Wasser am Einsatzort, da der Hof ca. 700 m entfernt von der nächsten offenen Wasserstelle entfernt liegt, was zur Folge hatte, dass Material und Personen gebunden sind, um das Wasser vom Erlenbach an die Einsatzstelle zu bringen. Dies gelang mittels mehreren Feuerlöschkreiselpumpen (Wasserförderung über lange Wegstrecken) von der Wasserentnahme bis zum Brandherd. Hierbei stellte sich zum wiederholten male heraus, dass der SW2000 (Schlauchwagen mit 2000 m B-Schlauchmaterial) in unserer kleinen Gemeinde mit vielen Höfen außerhalb der Ortschaften goldwert ist. Unterstützt wurde der Stützpunkt bei der Wasserförderung durch die Abt. Oberndorf und dem TLF16/25.
Während der ganzen Übung übernahm der ELW mit der Führungsgruppe die Koordination aller Abläufe und unterstützte den Einsatzleiter bei seinen Entscheidungen.

Nach erfolgreicher Arbeit und Säubern der Geräte, Fahrzeuge und des Gerätehauses, wurde noch eine kleine Jahresabschlussfeier abgehalten.

Einen besonderen Dank geht an dieser Stelle an die Familie Stockert zur Überlassen ihres landwirtschaftlichen Anwesens zur Vorbereitung und Durchführung der Übung.


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