Am Abend des 21. November, fand eine Vorführung des Löschmittelzusatzes F500 im Schotterwerk in Laibach statt.
Die Feuerwehr Krautheim, sowie einige Kameraden der Nachbarwehren Dörzbach, Mulfingen und Schöntal waren bei
diesem seltenen Versuch mit dabei.
Bei einem Vergleich mit dem Pulverlöscher, Löschwasser und dem F500 Löschmittelzusatz wurden die Vorteile deutlich.
Beim ersten Versuch, einen Kleinwagen zu löschen, griff man auf den Pulverlöscher zurück. Das funktioniert zwar,
dennoch bleibt die Hitze, die bei dem Brand entsteht, immer noch im Fahrzeug zurück (noch mehrere 100°C)
Beim zweiten Versuch, den Kleinwagen zu löschen, nachdem er wieder entzündet wurde, hat man auf Löschwasser zurückgegriffen.
Dadurch konnte man den Fahrzeugbrand nicht nur löschen, sondern hat zudem eine große Kühlwirkung, die ein wiederanfachen
des Feuers verhindert. Hier ist allerdings auch mehr Löschmittel (hier Wasser) nötig… bis zu 450 Liter bei einem Fahrzeug- Vollbrand.
Beim erneuten Versuch (diesmal mit einem größeren Fahrzeug), wurde zum Löschwasser der Löschmittelzusatz F500 zugemischt (weit unter 1%).
Nach einem Verbrauch des Wasser-Schaum-Gemisches vom ca. 150 Liter war der Brand bereits gelöscht. 
Durch den Löschmittelzusatz wird auch die Temperatur deutlich verringert, wodurch weniger Wasser benötigt wird.

 

Pic1Pic10Pic12Pic34Pic36Pic50Pic52Pic54Pic59Pic62Pic69Pic7Pic72Pic73Pic85Pic89Pic91Pic95Pic97Pic99

 

Am Donnerstag den 13.10.16 fand die Baubesprechung für den neuen Vorrausrüstwagen bei der Firma Schäfer in Obererdingen statt.

Nach einem gemeinsamen Frühstück mit allen Mitarbeitern wurden in einer 6,5 Stunden langen Marathonsitzung die finale Konzeption des VRW besprochen.

Während der Besprechung konnten zahlreiche Fahrzeuge, die sich aktuell in der Produktion befinden, begutachtet werden und somit auch einige Ideen mitgenommen.

 

Am Sonntag, den 09.10.2016 fand die diesjährige Oldtimer-Ausfahrt des Kreisfeuerwehrverbandes Hohenlohekreis statt.

An dieser beteiligte sich auch die Feuerwehr Krautheim mit zwei Einsatzfahrzeugen, dem 31 Jahre alten Vorausrüstwagen, dem 32-jährigen Tanklöschfahrzeug und dem über 50 Jahre alten Löschgruppenfahrzeug 8 Opelblitz, welches im Besitz von Oldtimer Freunden ist.

Getroffen wurde sich in Niedernhall, wo die Kameraden ein köstliches Mittagessen kochten, damit danach alle frisch gestärkt aufbrechen konnten.

Die Tour, angeführt von Kreisbrandmeister Uhlmann in seinem „Oldtimer“ KDOW führte vom Kochertal ins idyllische Sindelbachtal und anschließend auf den Messeplatz in Krautheim zu einem gemeinsamen Gruppenbild der Fahrzeuge sowie der Teilnehmer. Damit alle ihre Oldtimer auf dem Neuwagenmarkt in Künzelsau präsentieren konnten, ging es über das Ginsbachtal nach Künzelsau.

Nach einem kurzen Aufenthalt verabschiede sich der Konvoi mit Blaulicht und Signalhorn und erkundete einige der zahlreichen Teilorte der Kreishauptstadt des Hohenlohekreises. Quer durch die Gemeinde Kupferzell ging es dann zum historischen Spritzenhaus der Feuerwehr Neunstein, bei dem die Alterskameraden die alten Schätze erwarteten.

Bei Kaffee und Kuchen sowie leckeren Grillspezialitäten ließ man die Tour Revue passieren, bevor jeder wieder in seine Heimat fuhr.

 

Pic1Pic10Pic11Pic12Pic13Pic14Pic15Pic16Pic17Pic2Pic3Pic4Pic5Pic6Pic7Pic8Pic87Pic88

 

Zu Eurer Hochzeit wünschen wir Euch alles Glück der Welt.
Mögen alle Eure Träume in Erfüllung gehen!

Glückwünsche von allen Kameraden!

 

Pic11Pic13Pic35Pic47

 
Pic11Pic13Pic17Pic19Pic26Pic3Pic9
 

Wir wünschen Euch von Herzen viel Glück und Gesundheit für Eure gemeinsame Zukunft.
Mögt Ihr immer mit Freude und Liebe gemeinsam durchs Leben gehen.

Glückwünsche von allen Kameraden!

 

Es sei in einem langen Leben
das junge Paar von Glück umgeben.
Was immer in der Welt geschehe:
Stets liebevoll sei Eure Ehe!

Glückwünsche von allen Kameraden!

 

Pic15Pic3Pic35

 

Solidarische Helfer und enttäuschende Landesminister
 
Kritik und Lob bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr
Von Oliver Färber
 
Es ist ein Abend gemischter Gefühle am Samstag im Gerätehaus der Krautheimer Feuerwehr: Zum einen
kann die Mannschaft auf mit Recht stolz auf ihre Arbeit im Sommer bei der Umweltkatastrophe an der
Jagst und das kollegiale Miteinander mit anderen Organisationen sein, zum anderen staut sich der Ärger
über die Landespolitiker, die beim Besuch am Fluss noch versichert haben, unbürokratisch die Kosten zu
tragen, sich jetzt aber gegenüber dem Landkreis verweigern. Immerhin macht das bewährte Führungsduo
der Stützpunktwehr weiter. Die aktiven Mitglieder wählen Alois Kilian (57) wieder zu ihrem
Kommandanten, Norbert Adamiec (44) erneut zu seinem Stellvertreter.
 
Mit den Standards beginnt der Abend: Kilian berichtet von den Einsätzen 2015, von Kamin-, Flächen- und
Containerbränden, von Verkehrsunfällen und einem Fahrzeug in der Jagst. Es geht um Schulungen,
Dienste und Ausbildungen in der Freizeit. Und dann natürlich die Umweltkatastrophe am örtlichen Fluss,
welche die Mannschaft vom 25. August bis 3. September Tag und Nacht beschäftigt hat. 4780
ehrenamtliche Stunden haben dabei alleine seine Feuerwehrleute geleistet.
 
Was zu erledigen war, das listet Schriftführer Jürgen Specht auf. Zwölf Pumpstellen werden von der
Feuerwehr, acht vom Technischen Hilfswerk (THW) rund um die Uhr betreut. 5000 Kilometer sind in
dieser Zeit verfahren, 51.000 Liter Sprit verbraucht, 45 Pumpen durch das THW repariert und in der
Spitzenzeit 152.400 Liter Wasser pro Minute umgepumpt worden. Mit einer Grafik, in der die
Schadstoffmessungen in einer abnehmenden Kurve gezeigt werden, beweist er das, was er besonders
betont: „Klip und klar. Im Hohenlohekreis wurde die Jagst gerettet.“ Deshalb kritisiert er auch die Medien,
die viel über das Schlechte im Landkreis Hall und die großen positiven Taten im Landkreis Heilbronn
berichtet hätten. „Vom Hohenlohekreis dazwischen war fast nichts zu hören“, so Specht.
 
Krautheims Bürgermeister Andreas Köhler echauffiert sich – gerade in Anbetracht dessen – über die
Minister, die sich selbst vor Ort ein Bild gemacht haben und viel versprochen hätten. „Da wundert es doch,
dass das Land sich nun ziert, unbürokratisch wie versprochen, die Kosten zu ersetzen“, meint er. Der
Landkreis musste sämtliche Kosten vorstrecken und nun sehe es so aus, als müsse dieser noch diese
einklagen. „Das ist ein No-Go“, findet der Rathauschef.
 
Auch Kreisbrandmeister Günther Uhlmann kritisiert die Landesregierung: „Bei der Begehung sagten die
Minister noch, sie treten für die Kosten ein, und jetzt machen sie eine Rolle rückwärts.“ Dabei habe das
Land sicher einen größeren finanziellen Spielraum als der Hohenlohekreis, der die Rechnungen auf dem
Tisch liegen habe.
 
Feuerwehr-Kreisverbandsvorsitzender Wolfgang Brosig erinnert daran, dass die Arbeit größtenteils auf
ehrenamtlichen Schultern liegt. „Die Arbeit darf nicht mit anderen Ehrenämtern verglichen werden“,
mahnt er. Wenn man die Kräfte für ihre Bereitschaft bezahlen müsste, dann wären die Stadtkassen leer.
„Der Jagsteinsatz hat deutlich gezeigt, was wir leisten können“, so Brosig.
 
Am Ende gibt es ein dickes Lob von Andreas Schilder vom THW-Ortsverband Künzelsau. „Es war ganz
ganz toll, wie wir an einem Strang gezogen haben“, berichtet er von seinen Erlebnissen während des
Jagsteinsatzes. Dass die Feuerwehren in Hohenlohe ihre Gerätehäuser geräumt und dem THW Platz zur
Verfügung gestellt hätten, sei einzigartig gewesen. „Das sorgt für Gesprächsstoff bundesweit“, so Schilder.
 
ZWEITE EBENE
 
In seinem Bericht über das Einsatzjahr 2015 erwähnt Kommandant Alois Kilian auch viele Zahlen.
Insgesamt 50 Mal rückte die Mannschaft aus, darunter neun Brände, zwei Insekteneinsätze, fünf Alarme
von Brandmeldeanlagen und 24 Hilfeleistungen, worunter auch der Jagsteinsatz zählt. 2014 gab es noch
47 Einsätze. Durch die Großeinsätze wurden 6229 ehrenamtliche Stunden geleistet. „Normal liegen wir da
bei rund 780“, erklärt der Kommandant. Die Fahrzeuge und Pumpen waren 1627 Stunden im Betrieb –
üblicherweise zählt man in Krautheim 250 Stunden. Kilian kann in Krautheim auf 192 aktive
Feuerwehrleute, darunter drei Frauen, zählen. Hinzu kommen 49 Alterskameraden, 24
Jugendfeuerwehrmitglieder und 45 Musiker der Feuerwehrkapelle. 
 

Die erste Übungseinheit des neuen Jahres nutze der erste Zug um sich von Kameradin Claudia Hochwald und ihrem Gatten Jörg Hochwald über die Arbeit des Rettungsdienstes zu informieren.
In einer Präsentation stellte Jörg uns die im Kreis vorhanden Rettungsmittel und die Strukturen des DRK vor. Zudem wurde uns aufgezeigt wie die Feuerwehr das DRK bei gemeinsamen Einsatz noch besser unterstützen kann.

Das neue NEF und dessen Beladung der Rettungswache Westernhausen führte uns Claudia im Anschluss vor.
Zur Stärkung gab es im Anschluss durch den Zugführer Mattias Holz noch ein frisch gekochtes Wintermenü für die Teilnehmer.

 

Pic1Pic2Pic3