An diesem Samstag trafen sich die Rettungsorganisationen DRK und die Freiwillige Feuerwehr Krautheim
im Gerätehaus Krautheim zu einer großen Gemeinschafts-Übung.
 
Nachdem die Absprache der Spielregeln im Vorfeld gemeinsam mit dem DRK im Magazin stattgefunden hat,
konnten die Fahrzeuge besetzt und im Bereitstellungsraum einsatzbereitgemeldet werden.
Im Anschluss, als die entsprechenden Fahrzeuge dann realistisch mit dem Einsatzstichwort abgerufen wurden,
begab sich der Rüstzug mit Sondersignal auf Anfahrt zum Übungsort. Als die ersten Kräfte dann am Torbogen
in der König-Albrecht-Straße 25 eintrafen, fanden sie ein erschreckend realistisches Szenario.
Nach der Erkundung des technischen Einsatzleiters ergab sich folgende Lage: Ein Verkehrsunfall mit zwei kollidierten
PKW. Einer davon hatte Feuer gefangen. Mit insgesamt 3 eingeklemmten Insassen, davon 2 Personen schwerverletzt,
waren die Platzverhältnisse im Torbogen sehr beengt.
Der daraus resultierend Entschluss war: Brandbekämpfung und eine schnelle personengerechte Rettung der Unfallopfer.
Nach den ersten Minuten, stellte sich heraus, dass der alte Vorausrüstwagen ziemlich schnell an seine Grenzen
gestoßen ist und somit die Rettung in zwei Abschnitte eingeteilt werden musste.
Die Rettung der einzelnen Personen ging Hand in Hand mit dem DRK vonstatten. Hier wurde dann ersichtlich,
dass die Kommunikation und die Ordnung an der Einsatzstelle der beiden Institutionen noch etwas verbessert werden könnte.
Jedoch wurde das Übungsziel in einem guten zeitlichen Rahmen bewältigt und zwar so, dass alle Verletzen
ohne zusätzlich Schaden in die Rettungswagen übergeben werden konnten.
 
Die zweite Alarmierung hatte das Einsatzstichwort „Fahrzeugbrand am Schuttplatz Neunstetten“. Noch vor dem ankommen
(mit dem LF-KatS und dem TLF) sah man schon die Rauchschwaden. Ein Fahrzeug ist in Brand geraten – keine Personen im
Fahrzeug und niemand verletzt! Gelöscht wurde dann vom Angriffstrupp unter PA (Atemschutz) mit dem Hohlstrahlrohr.
Durch dem Schnellangriffsverteiler vom LF-KatS wurde der Angriffstrupp mit Wasser versorgt. Dank des Wassertanks des
LF-KatS und TLF standen mehrere tausend Liter Löschwasser zur Verfügung. Dies ist gerade an solchen Standorten wichtig,
bei denen es keine Hydranten oder offene Gewässer gibt.
Nach dem erfolgreichen Löschvorgang kontrollierte man das Fahrzeugwrack noch mit der Wärmebildkamera, ob sich in und
unter dem Fahrzeug noch Hitzenester befanden.
 
Um aus diesen Übungen gewonnen Erkenntnisse noch aufzuarbeiten und zu diskutieren, traf man sich gemeinsam wieder im Geräthaus.
Hier wurde für alle teilenehmenden Kräfte nochmals die jeweiligen Einsatzabschnitte und Szenarien erläutert, damit sie eine
komplette Sicht der Lage erhalten. Als die Aufarbeitung der Übung vorüber war, konnten sich alle involvierten Helfer bei einem
angemessen Abendessen wieder stärken.
 
Fazit dieser Übung: Es ist wichtig des Öfteren mit anderen Rettungsorganisation zu üben, damit man die Kommunikation verbessern
und es zu einem reibungslosen Ablauf im Einsatzgeschehen trainieren kann.
 
 
 
Pic07Pic08Pic09Pic10Pic11Pic12Pic13Pic14Pic15Pic16Pic17Pic19Pic20Pic21Pic22Pic23
 
 

Die Schüler der 4. Klasse der Grundschule Krautheim besuchten im Rahmen des MNK-Unterrichts die Krautheimer Stützpunktwehr.
Das Thema Feuer und Feuerwehr beschäftige die Kids schon im Frühjahr, und fand nun mit dem Besuch einen tollen Abschluss.

Klassenlehrerin Kristin Weber kam mit den motivierten Schülern pünktlich um 09.00Uhr im Gerätehaus an.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Mattias Holz erhielten die Schülerinnen und Schüler Infos zum Thema Notruf, persönliche Schutzausrüstung
und Organisation einer Feuerwehr.

Danach ging es in Gruppen geführt durch Florian Retzbach und Christian Schlör durch das Gerätehaus und den Fuhrpark.
An den Stationen „Brennen &. Löschen“, „Technische Hilfeleistung“ und Drehleiter kam in Kleingruppen die Praxis auch nicht zu kurz.
Pünktlich zum obligatorischen Gruppenfoto auf der Drehleiter verzog sich der Nebel.

Zum gemeinsamen Abschluss zeige das Team der Feuerwehr noch die Auswirkungen einer Fettexplosion.
Die Kids bedankten sich für den interessanten Vormittag in Reim-Form und mit leckeren Süßigkeiten beim Team der Feuerwehr.
Aufgrund der Tatsache, dass das geplante Zeitfenster leicht überschritten wurde, erfolgte die Rückfahrt zur Schule auf den letzten Metern mit Sonderrechten ;-)

 
Pic1
 
 

Aus Krautheim sind 10 Kameraden in diesem Jahr zur Katastrophenschutzübung „Heißer Süden“ ausrückt.
Bei dieser gemeinsamen Aktion der Regierungspräsidien Tübingen und Stuttgart wurde am Freitag, 13. Oktober
und am darauffolgenden Samstag eine langanhaltende Hitzewelle simuliert, bei der es zu örtlichen Stromausfällen, Trinkwasserknappheit,
Gesundheitsproblemen bei Menschen und Tieren sowie einer weitläufigen Waldbrandgefahr kam.

An der Übung, die im Naturpark Schönbuch bei Stuttgart stattfand, wahren mehr als 2300 Einsatzkräfte von der Feuerwehr,
Bundeswehr, Polizei und Technischem Hilfswerk und private Landwirte mit Ihren Pumptankwagen mit von der Partie.  

Die Aufgabe der Krautheimer Feuerwehr bestand darin, in Zusammenarbeit mit den Hohenlohern Feuerwehren,
FF Öhringen und FF Bretzfeld, und der FF Ulm eine Wasserversorgung über mehrere 1000 Meter aufzubauen und zu halten.
Diese Aufgabe wurde weit unter dem eingeplanten Zeitfenster bewältigt und entsprechend koordiniert.

Nach ca. 1 ½ Stunden wurde das Szenario „Waldbrand“ abgearbeitet und es konnte gemeinsam mit den
Aufräumarbeiten begonnen werden.In Zahlen ausgedrückt wurden zusammen mit der FF Öhringen ca. 3.500 m Schlauch
verlegt und danach wieder eingesammelt.

Abschließend muss man noch die gute Planung im Vorfeld der örtlichen Feuerwehren und die professionelle Verpflegung des DRK lobend erwähnen.

Eingesetzte Fahrzeuge FF Krautheim:
Kdow 1/10, LF Kat-S 1/45 und SW Kat-S 1/62

 

Pic1Pic2Pic3Pic4

 

Inzwischen ist es schon zur Tradition geworden, dass sich die Rettungskräfte verschiedener Hilfsorganisationen im
Hohenlohekreis einmal im Jahr zu einem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst treffen.
Dieses Jahr fand der Gottesdienst in der katholischen Stadtkirche in Krautheim statt. 
Zahlreiche Mitglieder der verschiedensten Hilfsorganisationen saßen dichtgedrängt auf den Kirchenbänken nebeneinander.
Angefangen beim Technischen Hilfswerk (THW), über die Bundeswehr, Polizei, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG),
Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Notfallseelsorge sowie Notfallnachsorgedienst bis hin zur Feuerwehr – in der Kirche waren die
verschiedensten Uniformen zu sehen. Der Gottesdienst begann feierlich mit dem Fahneneinmarsch, bevor Landespolizeidekan
Bernhard Metz die Gemeinde begrüßte. Zusammen mit Pfarrerin Sabine Focken sowie Dekan Ingo Kubach gestaltete
Bernhard Metz den ökumenischen Gottesdienst. Ein Gottesdienst für all diejenigen, die tagtäglich bereit stehen,
um anderen - großteils ehrenamtlich - zu helfen.
 
Nach dem besinnlichen Teil in der Kirche trafen sich die Mitglieder der „Blaulichtorganisationen“ noch zu einem gemeinsamen Stehempfang
und Ausklang in der Feuerwache Krautheim. Dabei konnten alle miteinander ins Gespräch kommen und sich untereinander austauschen
– und das ausnahmsweise einmal ohne den Druck eines Einsatzes im Hintergrund.
 
(Kreismedienteam Kreisfeuerwehrverband Hohenlohekreis - Fotos: M. Bauer, Text: K. Ehrmann)
 
 
123456
 

An diesem Übungsabend hatten wir Besuch von Andreas Chalupa, der uns Kameraden die Eigenheiten einer PV-Anlage bei Löscharbeiten erläuterte.
Hinzu kam dann noch die Vorgehensweise, wenn sich ein Stromspeicher im Brandobjekt befindet.
Durch die Erfahrung, welche die Firma Chalupa Solartechnik in vielen Jahren aufgebaut hat, sowie viele Einsatzstatistiken,
wurde die Feuerwehr zum Thema Solarstrom sensibilisiert.
So wurde in erster Linie klar, dass bei Löscharbeiten von PV-Anlagen so umgegangen werden muss, wie mit der allgemeinen Netzspannung auch.
Hierzu gibt es, in den Feuerwehr-Dienstvorschriften bereits benannte, Vorgehensweisen, Sicherheitsabstände und Unfallverhütungsvorschriften. 
Im Endeffekt wurde klar, dass es viele Vorurteile gibt, die man aber bei diesem Abend ausräumen konnte: Bei Gebäudebränden mit PV-Anlagen,
muss auf manche Dinge zusätzlich geachtet werden, es besteht aber in erster Linie keine deutlich erhöhte Gefahr bei Einsatzkräften.
 
Nochmals Danke an Andreas Chalupa für diesen lehrreichen Infoabend!
 
 
Pic3
 

An diesem Tag konnte das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Oberginsbach im Farrenstahl nach einem Jahr Bauzeit endlich eingeweiht werden. Es ersetzt die alte Garage (und Standort) die vor einigen Jahren von der Stadt verkauft wurde.
Das Fest startete um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst und der Segnung durch Pfarrer Pierro, des neuen Gerätehauses mit Mannschaftsraum.
Steffen Aschenbrenner (Abteilungskommandant) hielt eine kurze Ansprache und begrüßte alle Gäste, ebenso richteten Alois Kilian (Stadtkommandant), Dr. Dubowy (stellv. Bürgermeister) und Martin Schmidt (Ortsvorsteher) einige Grußworte an die Gäste.
Am ganzen Tag war reger Festbetrieb und jeder Besucher konnte live das neue Gerätehaus mit Mannschaftsraum besichtigen.
Der größte Teil des Umbaus wurde in Eigenregie der Kameraden durchgeführt und kostete viel Schweiß und Arbeitsstunden wie an den ausgehängten Bildern zu sehen war.
 
- Bericht und Bilder Markus Zeller
 
 
Pic1Pic2Pic3Pic4Pic5Pic6Pic7Pic8Pic9
 

Am diesem Tag besuchten uns 23 Kinder im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadt Krautheim.
Spaß, Spannung und Teamgeist standen für die Kinder auf dem Programm.
 
Nach der Begrüßung durch Uwe Feyrer und seinen ehrenamtlichen Helfern wurde eine kleine Brandschutzerziehung mit den Kindern durchgeführt.
Auch wurde Ihnen gezeigt, wie ein Feuerwehrmann angekleidet aussieht und wie er ausgerüstet ist. Danach wurden die Kinder auf verschiedenen Stationen verteilt.
Die Mädchen und Jungen legten voller Tatendrang los.

Die erste Gruppe durfte zu Florian Retzbach, der Ihnen die technische Hilfe bei Verkehrsunfällen zeigte.
Dabei durften die Kinder mit dem Spreizer und Pedalschneider arbeiten.
Gruppe Zwei wurde von Patrick Retzbach auf einen Löschangriff vorbereitet. Hierbei durften die Kinder mit einem Strahlrohr und der Kübelspritze Fallklappen umspritzen.
Die dritte Gruppe durfte mit Christian Schlör und Claudia Hochwald Drehleiter fahren. Gruppe Vier durfte bei Manuel Hartmann Kupplungsstücke montieren
und einen Golfball durch einen Schlauch transportieren. Die letzte Gruppe machte mit Benjamin Kilian und Marcel Schmieg eine Funkübung.
Michael Beck zauberte den Kindern nach den Stationen noch eine leckere Wurst. Nach ein paar abschließenden Worten erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde.
Als Abschluss wurde den Kindern und den bereits eingetroffenen Eltern noch ein Fettbrand erklärt und gezeigt.
Ein rundum gelungener Tag bei schönem Wetter macht schon jetzt Lust auf nächstes Jahr.
 
 
12345
 

Zum ersten Mal fand in der Feuerwehr Krautheim ein Erste-Hilfe-Kurs statt, bei dem der Schwerpunkt 
bei der Reanimation und Erstversorgung von Babys und Kleinkindern lag.
Geführt wurde dieser Kurs von Jörg Hochwald und Sebastian Köhler, die beide erfahrene Retter beim Roten Kreuz sind. 
 
Zu Beginn wurden die besonderen Gefahren herausgefiltert, denen besonders junge und kleine Kinder ausgesetzt sind. 
Danach erläuterte Jörg Hochwald die Vorgehensweise (Erstversorgung) bei verschiedenen Verletzungen,
wie Verbrennungen, Vergiftungen, Verschlucken, Stiche, usw...
Im Anschluss ging es zum praktischen Teil über, bei dem uns Sebastien Köhler zuerst die Reanimation an den Puppen erklärte.
Es standen uns drei verschiedene Puppengrößen zur Verfügung: Baby, Kleinkind und ein Erwachsener. Hier gab es bei der
Reanimation doch kleine aber feine Unterschiede, die man beachten sollte.
Jeder Teilnehmer konnte sich zuletzt noch, unter Aufsicht der Kursleiter, Zeit zum Üben nehmen.
 
Hier nochmal ein Dankeschön an Jörg und Sebastian für den interessanten Nachmittag!
 
 

Pic1Pic2Pic3Pic4

 

An diesem Sonntag fand das diesjährige Kirchenpatrozinium der St. Marien Kirche in Krautheim an der schön geschmückten Grotte statt.
Die Abteilung Krautheim/Stadt leuchtete mit Fackeln die Veranstaltung aus und sorgte für den Brandschutz, sowie die erforderliche Verkehrssicherheit.
Eine Gruppe der Stadtkapelle Krautheim rundete das ganze musikalisch ab.

Schade dass ein solch schönes Fest an einem Kleinod immer weniger Beachtung in der Bevölkerung findet,
lautete das Fazit bei der anschließenden Abschlussbesprechung im Gerätehaus.

 
Pic1Pic2
 

Um den vollen Wert des Glücks zu erfahren,
brauchen wir jemanden, um es mit ihm zu teilen.

Glückwünsche von allen Kameraden!

 

Pic1Pic2Pic3Pic4

 

Am 17.06 wurden im Jagsttal 23 neue Maschinisten aus den umliegenden Wehren ausgebildet.

 

Pic1

 

Am 3. Juni 2017 fand eine Gemeinschaftsübung der beiden Abteilungen Oberginsbach und Unterginsbach statt.
Geübt wurde am Aussiedlerhof Haas in Oberginsbach. Die TS8 von Oberginsbach wurde am See zur Wasserentnahme
in Stellung gebracht. Als Verstärkerpumpe wurde die TS 8 von Unterginsbach auf halber Höhe gesetzt.
Nach erfolgreicher Übung gab es noch etwas zu Trinken im Feuerwehrmagazin.

 

Pic10Pic11Pic12Pic6Pic7Pic8Pic9
 

Am 19.05.17 fand im Rahmen des 37.  Brückenfestes der Abteilung Oberndorf wieder das mittlerweile traditionelle Bulldogziehen statt.
Hierbei muss ein Massey Ferguson mit 7 Personen über die Oberndorfer Brücke gezogen werden.
Die Krautheimer Wehr nahm zum ersten mal mit einer Mannschaft am Wettbewerb teil und belegte den Platz 4.
 

Im Rahmen der Übung des zweiten Zuges führte die Krautheimer Wehr eine Exkursion zum THW nach Laßbach statt.
Nach der Begrüßung und Präsentation durch den Ortsbeauftragen Andreas Schilder wurde uns die Ausstattung und der Fuhrpark des Ortsvereins gezeigt.
Im Anschluss luden uns die Kameraden noch zu einem gemütlichen Umtrunk mit Vesper ein.

Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch in Krautheim

 

1234
 

Aus einer Idee zweier Zugführer aus Schöntal und Krautheim, in der gemeinsamen Vesperpause bei Ihrem Arbeitgeber,
entstand die Idee, die einzelnen Übungsdienste der Wehren zu einer Gemeinschaftsübung zusammenzufassen.
So entstand eine für beide Wehren tolle Übung im Kindergarten St. Martinus in Westernhausen.
 
Im Einsatztverlauf griff das Feuer auf den Dachstuhl über und der Löschzug aus Krautheim nachgefordert.
So wurden die Kameraden aus Schöntal bei der Menschenrettung und den Löscharbeiten unterstützt.
 
Bei der anschließenden Nachbesprechung im Gerätehaus in Westernhausen konnte als Fazit festgestellt werden,
dass die Zusammenarbeit der Wehren reibungslos geklappt hat.
 

Pic1Pic2Pic3Pic4Pic5Pic6Pic7Pic8

 

Am 09.04.17 besuchten wir bei herrlichem Frühlingswetter die Fahrzeugübergabe der Feuerwehr Möckmühl.
Die Kameraden stellten auf dem Marktplatz den neuen VRW der Firma Schäfer aus Oberderdingen in Dienst.
Nach zahlreichen Grußworten der Gäste konnte das neue Fahrzeug in Augenschein genommen werden.
Die anwesenden Kameraden aus Krautheim konnten sich hierbei einen ersten Eindruck zum Aufbau unseres VRW,
welcher ebenfalls bei der Firma Schäfer ausgebaut wird, verschaffen.
Herr Ziegler von Schäfer beantwortete zahlreiche Fragen und ging auf die Besonderheiten des Möckmühler VRW´s ein.
Durch den Besuch in Möckmühl wurde die Vorfreunde auf unseren 1/50 nochmals deutlich gesteigert.

 

Pic1Pic2Pic3Pic4

 

Von der Redakteurin Tamara Kühner:
Unübersehbar prangt da auf der großen dunkelblauen Metalltür die Warnung: „Aufzug im Brandfall nicht benutzen!“ Ein Hinweis, der Leben retten kann. Die Krux in diesem speziellen Fall: Es handelt sich um den Feuerwehraufzug. Keine Minute hat es nach Betreten der Krautheimer Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WFB) gedauert, bis die Mannen der Freiwilligen Feuerwehr diesen Widerspruch entdeckt haben.  Ein Start nach Maß, schließlich soll die Begehung an diesem Tag Aufschluss darüber geben, wo es in der Krautheimer Einrichtung im Brandfall Mängel gibt.
 
Die Begehung ist Teil einer mehrteiligen Aufklärungs-Aktion der Krautheimer Stützpunktwehr. „Prävention ist die Gefahrenabwehr der Zukunft“, sagt Kommandant Alois Kilian. Das habe man den Kameraden bei einer Schulung geradezu eingeimpft. Nun soll das Wissen aus der Schulung praktisch umgesetzt werden. Und die Krautheimer haben durchaus eine Sondersituation in ihrer Stadt: „Wir haben viele Institutionen, wo wir im Ernstfall Probleme kriegen können“, sagt Oberlöschmeister Jochen Feger. Vertreter dieser Institutionen – Seniorenheim, mehrere Schulen und die drei verschiedenen Behinderteneinrichtungen – hat die Wehr einerseits zu einer Informationsveranstaltung in ihr Magazin eingeladen. Andererseits sind in allen Einrichtungen Vor-Ort-Termine geplant.
Eine dringende Empfehlung haben die Floriansjünger an alle Teilnehmer: Brandschutzhelfer ausbilden. „Wir können erst nach fünf bis zehn Minuten ins Geschehen eingreifen“, stellt Feger klar. Umso wichtiger seien regelmäßige Übungen, damit Evakuierungsmaßnahmen und -wege jedem klar sind. Einige Evakuierungshilfen wie den Evak-Stuhl oder auch die sogenannte Endlosschlinge stellen die Mitglieder der Wehr auch vor. Besonders im Umgang mit Menschen, die bei der Rettung auf die Hilfe anderer angewiesen sind, müssen alle Handgriffe sitzen. Liegende Personen, schwere Elektro-Rollstühle, das könne vor allem im Obergeschoss zum Problem werden.
 
Wichtig ist den Krautheimer Feuerwehrleuten auch, dass schon einfache Mittel bei der Evakuierung nützen können. „Wie stellt ihr fest, ob ein Raum leer ist?“, will Jochen Feger von WFB-Geschäftsführer Stefan Blank wissen. Denn hier könnte ein Band oder ähnliches an der Tür helfen, Räume als kontrolliert zu markieren. Eine solche Kennzeichnung gibt es in den Werkstätten bislang aber noch nicht. Ein Wunsch der Retter wäre zudem, dass Ansprechpartner etwa durch eine Weste leichter aus der Masse an Menschen am Sammelplatz zu identifizieren sind. Im Fall der WFB sind sich die Feuerwehrleute bei der Begehung einig: „Die sind sehr gut organisiert und informiert“, sagt Alois Kilian. Es gibt in allen Bereichen zwei Rettungswege. „Und was sie nicht wissen können, überlassen sie Fachleuten.“ So hat die WFB mit Nick Schmetzer von der Firma Feuerschutz Hornung aus Künzelsau seit einiger Zeit einen professionellen Brandschutzbeauftragten.
 
Der Bedarf an Information und Übung sei dennoch vorhanden, das habe die Veranstaltung im Magazin gezeigt. Von fünf Vertretern örtlicher Einrichtungen haben sich drei eine Feuerlöscherschulung gewünscht, und alle möchten gemeinsame Übungen mit der Feuerwehr.
 

Pic1
Auf dem Bild:
WFB-Geschäftsführer Stefan Blank (2.v.l.) erklärt anhand des Fluchtplan, wie im Brandfall evakuiert wird. Mit dabei sind Feuerwehrkommandant Alois Kilian (l.), und (v.r.)
WFB-Brandschutzbeauftragter Nick Schmetzer, Alexander Seuferlein vom Eduard-Knoll-Wohnzentrum und Christian Blake, WFB-Leiter Berufliche Bildung.

 

Von Rauchmeldern und Geldmangel
Trotz des Mai-Unwetters war 2016 für die Stützpunktwehr ein eher ruhiges Jahr

von Oliver Färber
 
Im Gegensatz zum Jahr 2015 mit dem Jagstunglück ist das Jahr 2016 für die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Krautheim trotz des Maiunwetters ein eher ruhiges
Jahr gewesen. "Vieles war Kleinzeug und mehr Schreibarbeit", stellt Kommandant Alois Kilian am Samstagabend bei der ersten Jahreshauptversammlung im
neuen Eugen-Seitz-Bürgerhaus fest. Doch mit der Unterstützung der Weißbacher Wehr in der Unwetternacht habe auch die Mannschaft Neuland betreten:
"Das hatten wir noch nicht, dass so viel Wasser nicht aus Flüssen oder Bächen sondern vom Regen kommt."
32 Einsätze mit über 6000 Stunden ehrenamtlich geleisteter Arbeit waren es 2015.
Die 1040 Stunden, die Krautheimer Feuerwehrleute vergangenes Jahr im Ehrenamt leisteten, wirken dagegen fast gemütlich.

Publikumswirksam hebt Alois Kilian indes einen der Einsätze hervor, der beispielhaft zeige. Wie wichtig die Installation von Rauchmeldern sei,
die mittlerweile vorgeschrieben sind: Nachbarn hatten einen entstehenden Brand dank Brandmelderalarm bemerkt und über Notruf 112 Hilfe gerufen.
"Alle Rauchmelder im Haus piepten. Es war ein Holzhaus. Nur ein paar Minuten später wäre es abgefackelt", berichtet Kilian mit drastischen Worten.
 
Bei der Stadt Krautheim spielt das Geld auch künftig eine wichtige Rolle, selbst wenn es um die öffentliche Sicherheit geht. Bürgermeister Andreas Köhler hofft
deshalb auf breite Unterstützung von Landrat und Kreistag bei der Erneuerung der Ausrüstung. In der kommenden Zeit stehen der Ersatz eines
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs und der Drehleiter an: Gesamtkosten: rund 1,2 Millionen Euro. Abgesehen von einem 30-prozentigen Landeszuschuss
übernimmt der Landkreis die Hälfte der Kosten, da die Krautheimer Feuerwehr als Stützpunktwehr auch bei Großereignissen in anderen Städten und Gemeinden
ausrückt. "Wir brauchen aber mehr", betont der Schultes und bittet bei der Mannschaft um Verständnis, dass man sich eben nicht alles leisten könne.
"Alles wollen wir nicht. Nur das, was nötig ist", kontert Kommandant Kilian prompt.
Auch Kreisbrandmeister Günther Uhlmann verspricht, die Krautheimer bei Ersatzbeschaffungen so gut wie möglich zu unterstützen.
"Aber der Kreistag entscheidet beim Geld. Da sitzen Sie eher an der Quelle", so der Kreisbrandmeister mit Blick aufs Kreistagsmandat von Bürgermeiste Köhler.
Wichtig sei ihm nach den Unwettererfahrung des letzten Jahres, dass das Personal gehalten oder gesteigert werde.
"Ein Fahrzeug kann man dagegen einfach bestellen", so Uhlmann.
 
Voll des Lobes ist er über die gute Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen wie dem Technischen Hilfswerk. Auch DRK Kreisgeschäftsführer
Karl Heer stimmt mit ein und betont, wie wichtig es sei, das Ehrenamt zu erhalten und zu stärken.
 

Große Aufregung herrschte beim Ingelfinger Kinderfeuerwehr-Dienst am 18.02.2017.
Nachdem alle Kinder ihre Kinderfeuerwehrjacken, Helm, Handschuhe sowie die Kindersitze in den Autos verstaut hatten, ging die Fahrt zu ihrer Partnerfeuerwehr nach Krautheim.
Dort wurden die Kinder bereits von drei Kameraden der Feuerwehr erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung im Schulungsraum wurden die Kinderfeuerwehrler in drei Gruppen eingeteilt, die dann anschließend drei spannende Stationen durchlaufen durften.
Dabei konnte sowohl das Feuerwehr-Gerätehaus als auch die Fahrzeuge genauer unter die Lupe genommen werden. Außerdem durften die Kinder einige technische Geräte selbst bedienen und ausprobieren. Das Highlight schlechthin war aber natürlich für alle die Fahrt mit der Drehleiter.
Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto auf der Drehleiter musste sich die Kinderfeuerwehr dann schon wieder von den Krautheimer Kameraden verabschieden und die Rückfahrt antreten.
Feuerwehr Ingelfingen: "Wir bedanken uns bei den Kameraden der Feuerwehr Krautheim, die uns diesen Ausflug so kurzfristig ermöglicht haben! Vielen, vielen Dank!"
 
 

123457

 

Am Dienstagabend, den 14.02.2017, wurde uns von Beatrix Bopp die Chance gegeben, unsere HvO etwas näher kennenzulernen.
 
Frau Bopp erläuterte uns zuerst die allgemeinen Aufgaben der HvO:
Zu den Aufgabenbereichen zählen unter anderem, zeitkritische Notlagen (zB. Atemnot, Herz-Kreislauf-Probleme oder starke Blutungen ), Unterstützung des Rettungsdienstes, Sanitätsdienst bei Spielen lokaler Fußballmannschaften an Spieltagen, Betreuung und Hilfe an Blutspenden und viele weitere Gebiete, die durch sie abgedeckt werden.
Unsere Helfer vor Ort setzen sich aktuell aus 12 Personen zusammen, davon aber fahren lediglich 6 Helfer zu den Einsätzen, zu denen sie alarmiert werden.
Geübt werden muss natürlich auch, wie bei den Kameraden der Feuerwehr, regelmäßig! Diese Übungen finden alle 2 Wochen in den Räumlichkeiten des Ortsverbandes statt.
 
Nachdem unseren Kameraden die Aufstellung der HvO bekannt gemacht wurde ging es „ans Gerät“.
Uns wurde der Rettungsrucksack und der Defibrillator präsentiert und erläutert. Hier wurden viele, bereits bekannte Dinge sichtbar.
Diese Rücksäcke sind bei jedem HvO, der Einsätze fährt (das bedeutet 6 Personen), in der Gemeinde Krautheim verteilt.
Nach der lustigen und kurzweiligen Präsentation war dann für ALLE klar, dass gemeinsame Übungen der Feuerwehr und der HvO absolut Sinn machen.
Dies wird in Zukunft verstärkt angestrebt, da beide Einrichtungen voneinander profitieren werden... und im Endeffekt jeder Bürger!
Wir, die Freiwillige Feuerwehr Krautheim, möchten uns auf diesem Wege bei den HvO, und explizit bei Frau Bopp, für das Darstellen der Aufgaben und Mittel Ihrer Institution bedanken.
 
 

Pic3Pic5