Die Feuerwehr-Bedarfsplanung im Gemeinderat ist auf den Weg gebracht. Demnach stehen in den nächsten zehn Jahren Investitionen in Höhe von 1,7 Millionen Euro an.
Von Christoph Feil (auf stimme.de)
 
Wie viel Feuerwehr braucht Krautheim?
Auch mit dieser Frage hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Denn: "Die letzte Bedarfsplanung liegt nun schon ein paar Jahre zurück", wie Bürgermeister Andreas Köhler die Räte erinnerte. Zudem hatte der Rathauschef bereits in der September-Sitzung das Gremium darüber informiert, dass eine Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Krautheim defekt sei und ersetzt werden solle.
 
Gefahrenanalyse, Definition von Schutzzielen, Untersuchung der Leistungsfähigkeit der Wehr und Empfehlung von Maßnahmen - nach diesen Schritten habe er die Bedarfsplanung erstellt, erklärte der Esslinger Diplom-Ingenieur Sebastian Fischer. Seine Ausführungen zeigten: Mit 168 Einsatzkräften - davon 29 mit einem Arbeitsplatz in Krautheim - verfügt der Standort, der zugleich Stützpunktwehr ist, was die Personalstärke und die Verfügbarkeit der Aktiven betrifft über sehr gute Werte. Um diese Werte auf diesem Niveau zu halten, empfahl Fischer, kontinuierlich Mitglieder anzuwerben.
 
Einsatzzeiten optimieren
Zwar gelinge es der Wehr, im Stadtgebiet innerhalb von zehn Minuten nach Alarmierung vor Ort zu sein. Bei Neunstetten und Oberndorf treffe dies jedoch nicht zu. "Damit sollten sie sich auseinandersetzen", riet Fischer. Die Eintreffzeiten des Gerätewagens-Atemschutz (30 Minuten) und des Rüstwagens (25 Minuten), die beide aus Künzelsau kämen, "passen im Großen und Ganzen", befand der Gutachter. Der Gerätewagen-Gefahrgut schafft es nach Fischers Analyse nicht innerhalb von 30 Minuten von Öhringen nach Krautheim.
 
Prinzipiell hält der Diplom-Ingenieur zwei kommunale Löschfahrzeuge sowie eine Drehleiter im Falle Krautheims für ausreichend. Er macht auch klar: Auf die Gemeinde kommen in den nächsten zehn Jahren Investitionen in Höhe von 1,7 Millionen Euro in neue Fahrzeuge zu. Denn: "In dieser Dekade stehen alle Großfahrzeuge an", so Fischer.
 
Erste Anschaffung: die Drehleiter
"Das ist ein dickes Brett", sagte Bürgermeister Köhler, der auch auf die Anschaffung einer Abgasabsauganlage und die Erstellung eines Notstromkonzepts verwies. Für eine erste Investition machten die Räte noch in derselben Sitzung den Weg frei: Nachdem der Landkreis zugestimmt hatte, seine Förderung für eine neue Drehleiter auf maximal 203 000 Euro zu erhöhen, befürwortete das Gremium deren Anschaffung.
 
Abzüglich eines ebenfalls zu erwartenden Zuschusses vom Land in Höhe von rund 254 000 Euro bleiben damit etwa 242 000 Euro übrig, die die Gemeinde selbst wird tragen müssen.
 

Bei strahlendem Spätsommerwetter führte die Abteilung Krautheim ihren diesjährigen Ausflug im in Form einer Wanderung durch.
Ausgerüstet mit einem Verpflegungsfahrzeug starten die fast 50 Teilnehmer am Krautheimer Gerätehaus Richtung Gustav-Meyer-Hütte und dann zum Schloßberg.
Nach einer kurzen Verschnaufpause und einem Blick über das Jagsttal ging es weiter Richtung Aussiedlerhöfe.
 
Am höchsten Punkt unserer Gemeinde am Hochbehälter Eckigbreit wartete dann eine Überraschung auf die Wanderer.
Kamerad Marcel vom gleichnamigen Rebgut aus Klepsau wartete dort mit einer Weinprobe im Schatten des Waldes auf die teilweise erschöpften Wanderer.
Aktuell hat das Rebutgut Schmieg vier Sorten im Angebot, welche nach ökologischen Gesichtspunkten angebaut werden.
Zu jeder Probe erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes zur Sorte und zum Rebgut Schmieg.
 
Gestärkt ging es dann auf die letzte Etappe bis zum Klosterhof nach Gommersdorf.
Dort fand in geselliger Runde der Abschluss des Wanderung statt.

 
 
Pic10Pic11Pic12Pic9
 

Feuerfeste Jacke, Sicherheitsstiefel, Schutzhelm. Am Freitag den 24.08.2018 konnten sich 22 Kinder im Rahmen des Kinderferienprogramms darüber informieren,
das neben einer guten Ausrüstung und technischem Wissen auch die Kameradschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr eine wichtige Rolle spielt.
An diesem ereignisreichen Nachmittag begannen alle Kinder mit einer grundsätzlichen Brandschutzerziehung, die neben einem Basiswissen auch das Gefahrenbewusstsein der Kinder schärfte. 
Insgesamt zehn Feuerwehrmänner- und Frauen übten mit den Kindern das Schlauchkegeln, die Arbeit mit dem Spreizer oder Pedalschneider und der Wärmebildkamera.
Kleine Funkübungen und das Umspritzen von Fallklappen brachten den Kindern zusätzlichen Spaß.
Wie es sich anfühlt, ein richtiger Feuerwehmann bzw. eine richtige Feuerwehrfrau zu sein, konnten die Kinderbei in der Fahrt in den Löschfahrzeugen erleben.
Nach getaner Arbeit stärkten sich alle bei einer leckeren Grillwurst. Der Höhepunkt war sicherlich ein Fettbrand, der die Kinder sehr beeindruckte.
Besonders gefreut haben sich die Feuerwehrleute, dass sich einige Kinder für die Jugendfeuerwehr interessierten und überlegen, ob Sie künftig ein Teil der Mannschaft sein wollen.
 
 
Pic1Pic2
 

Seid glücklich hier und dort; seid selig denn gepreist,
ihr die man heute Braut und Bräutigam euch heißt!
Seid morgen Mann und Frau, seid Eltern übers Jahr,
so habt ihr denn erlangt, was zu erlangen war! 

Glückwünsche von allen Kameraden!

 

Pic2

 

Was lange währt wird endlich gut… neuer Vorausrüstwagen für die Krautheimer Feuerwehr 
 
Kommandant Alois Killian konnte im Mai den Schlüssel für das neue Fahrzeug nun vom Stellvertretenden Bürgermeister Thoma Dubowy symbolisch übernehmen.
In seiner Rede zeigte Kilian den langen Weg zum neuen Fahrzeug den anwesenden Gästen auf.
Erst nach drei Ausschreibungen konnte der Auftrag im Sommer 2016 an die Firma Schäfer in Oberdertigen vergeben werden.
Im Dezember 2017 wurde das Fahrzeug vom Fahrzeugteam gemeinsam mit Bürgermeister Köhler abgeholt.
Der Ersatz für das 35 Jahre alte Vorgängerfahrzeug ist für den Gemeinderat eine notwenige Ersatzbeschaffung - wie Thomas Dubowy berichtet.
Die Krautheimer Wehr soll und muss die für Sie notwendige Ausrüstung erhalten. Dies sieht auch der derzeit durch einen externen Gutachter erstellte Bedarfsplan vor, denn die geplante Ersatzbeschaffung des MTW sowie des HLF ist in den Haushaltsplanungen berücksichtigt - so Dubwoy weiter.
Im Anschluss an seine Grußworte, überreichte er Alois Kilian den Fahrzeugschlüssel und gab das Fahrzeug in die Obhut der Wehr mit der Bitte,
es wie den Vorgänger pfleglich zu behandeln, damit auch dieser wieder so lange genutzt werden kann.
Die Grußworte des Landratsamtes überbrachte Kreisbrandmeister Günther Uhlmann. Der Zuschuss des Landkreises ist hier sinnvoll eingesetzt worden. 
Es ist kein Fahrzeug für die Feuerwehr sondern für die Bevölkerung des mittleren Jagsttales. Hier wird der VRW bei Unfällen vorrangig eingesetzt - so Uhlmann weiter. 
Dekan Kuhbach sprach zur Segnung des Fahrzeuges die Bibelfestigkeit der Wehrleute an, da sie den Termin auf den Tag des Schutzheiligen Pankratius gelegt hatten.
Der Musikzug der Feuerwehr Krautheim umrahmte die Feierlichkeiten gewohnt stimmungsvoll.
 
Hintergrund
Die Krautheimer Feuerwehr ist eine von drei Stützpunktwehren im Hohenlohekreis neben Öhringen und Künzelsau.
An diesen Standorten werden u.a. Sonderfahrzeuge wie Drehleiter, Rüstwagen und Schlauchwagen vorgehalten.
Die Krautheimer Wehr betreut die Gemeinden Schöntal und Dörzbach als Stützpunkwehr.
Im benachbarten Neckar-Odenwaldkreis rückt die Drehleiter mit einem Löschgruppenfahrzeug in Ravenstein mit aus.
 
 
 
Pic1Pic2Pic3Pic4Pic5Pic6Pic7Pic8Pic9
 
 
 
Bildquelle: Marcel Bauer
 

Am 5. Mai 2018 fand eine Gemeinschaftsübung der beiden Abteilungen Oberginsbach und Unterginsbach statt.
Geübt wurde außerhalb von Unterginsbach in Verlängerung zur Brunnengasse.
Die TS8 von Unterginsbach wurde auf der Brücke am Bachweg zur Wasserentnahme in Stellung gebracht.
Die TS8 von Oberginsbach wurde am Ortsausgang als Verstärkerpumpe eingesetzt.
Nach erfolgreicher Übung gab es noch etwas zu Trinken am Feuerwehrmagazin.
 
 
Pic11Pic3Pic4Pic7Pic8Pic9