„Fahr langsam – wir haben‘s eilig“, 8-Fach erhöhtes Unfallrisiko bei Einsatzfahrten

Unter diesem Motto nahmen 5 Maschinisten der Feuerwehr Krautheim an dem Fahrsicherheitstraining für Sonderfahrzeugführer teil. Das Fahrsicherheitstraining ist ein Angebot, organisiert vom Hohenlohekreis, an dem die Teilnehmer lernen die großen roten Autos in extrem Situationen besser kennen zu lernen.

Am Freitagabend fand der Theorieteil, aufgrund der Pandemielage leider nur im online Format statt. Hier wurden die Grundlagen zum Sonder- und Wegerecht auf den Plan gerufen und bei den Teilnehmern aufgefrischt. Bei einer Einsatzfahr mit „Blaulicht“ und „Martinhorn“ ist das Unfallrisiko 8-mal so hoch als bei einer „normalen“ Fahrt. Aufgrund dessen, wurden Bremswege, Reaktionszeiten und gefahren Bremsungen berechnet und anhand verschiedener Beispiele gezeigt, wie sich diese Parameter bei erhöhten Geschwindigkeiten vervielfachen. Der Austausch unter den Kameraden kam natürlich nicht zu kurz.

Samstags ab 7 Uhr startete der Praxispart auf dem Speditionsgelände der Firma Metzger in Neu-Kupfer. Mit quietschenden Reifen wurden gefahren Bremsungen, gezieltes Anhalten sowie Bremsen auf Schnee-Simulierter Fahrbahn geübt. Um die Fahrzeugmaße und das Rangieren zu üben wurden verschiedene Stationen zum besseren kennenlernen aufgebaut und mit Erfolg absolviert. Hierbei musste der Fahrer innerhalb einer kleinen Fläche in drei Zügen wenden, Rückwärts und Seitlich einparken sowie einen Slalomparcours abfahren.

Durchgeführt wurde das Seminar von der Verkehrsfachschule in Marktdorf. Hier einen großen Dank an die Fahrlehrer, die mit ihrer langen Erfahrung den „Feuerwehr Chauffeuren“ gute Tipps für ein Sicheres ankommen bei Einsatzfahrten übermittelt haben.


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